Kandidaten


   Wir bedanken uns bei allen Wählern – 

und hoffen bei der nächsten Wahl noch mehr Nicht-Wähler*innen mobilisieren zu können.

      Insbesondere bedanken wir uns bei allen Wählern, die unsere Liste Tierärzte für Tiere gewählt haben!

Wir stellen uns vor

und stehen für Fragen gerne zur Verfügung!

Listenplatz 1:

 Kirsten Tönnies   –  Jahrgang 1967
Birkenstr. 29   65779 Kelkheim   06190  – 930094

1989 2 Jahre student. wissenschaftl. Mitarbeiterin für die WHO im Tierversuch zum Thema Filarien.
1993 Approbation an der J.L.U.-Gießen, Fortbildungen, Vorträge und Veröffentlichungen für Zoogeschäfte deutschlandweit, 2 Jahre erste freie Mitarbeiterin bei IAMS.
Seit 1997 eigene Praxis in räumlicher Kooperation mit einem Zoogeschäft
Vorträge für TVT, BpT, ZZF,  J.L.U.-Gießen, Vet.-Uni Zürich, Tasso, Kolumnistin der Frankfurter Neuen Presse
Mitglied, z. T. seit über 20 Jahren in BpT, TVT, DVG, TfvL.

Als erste Frau in der BTK-Ethikkommission konnte ich viel über Funktionäre und Politik lernen. Das „tote Schwein im eigenen Darm“ sollte zunächst eine höhere Priorität erhalten, als das lebende Tier. Dass wir stattdessen 2015 eine Ethik geschrieben haben, die dem Tier seine Würde zugesteht, konnte mit der Unterstützung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen erreicht werden, von denen einige auch Mitglied der Liste 4 sind.

„Ich bin gegen Massentierhaltung“
Gespräche mit Politikern wie z. B. Bundesumweltministerin Dr. B. Hendricks, der 1. Staatssektretärin des Bundeslandwirtschaftsministeriums Dr. M. Flachsbarth, unserer hess. Landwirtschaftsministerin Priska Hinz und verschiedenen Mitgliedern des Deutschen Bundestages haben mir die Augen für den Blick von außen auf unseren Berufsstand geöffnet und erklärt, warum wir bestimmte Probleme, wie die Diskussion um das Dispensierrecht, nicht vom Tisch bekommen. Um das zu verbessern, engagiere ich mich mit Spaß in unserem Berufsstand.
Meine Familie unterstützt mich dabei und hilft mit, dass Pferde, Hunde und die verschiedenen Gäste wie Igel, Falken oder Marder zu Hause nicht zu kurz kommen.


Listenplatz 2

Cornelia Konrad  –  Jahrgang 1956
Gottlieb-Daimlerstr. 4   35423 Lich   06404 – 64637

1975 Staatliche Prüfung zur MTLA
1975 – 1985 Tätigkeit als MTLA im Pharmakologische Institut der JLU Gießen und in der Medizinischen Klinik im Forschungsbereich
1980  Abitur (Abendgymnasium)
1985 Approbation an der JLU Gießen
1986 – 1988 Wissenschaftliche Hilfskraft und Anfertigung der Dissertation am Institut für Virologie der JLU Gießen
1989 Übernahme einer Gemischtpraxis mit meinem damaligen Mann
1990  Geburt unseres Sohnes Alexander
Seit 1992 Kleintierpraxis und alleinerziehend – die anstrengendste Zeit meines Lebens!
2000 Die Hessische Hunde-VO fordert über 500 Todesopfer und meinen Widerspruch und Kampfgeist heraus. Im gleichen Jahr wird unser Tierschutzverein TierfreundLich e.V. gegründet, in dem ich bis heute aktiv bin.
2017 „Meine Praxis gibt es immer noch und macht noch immer Spaß. Aus meinem kleinen Sohn ist ein toller junger Mann
und aus meinem Zuhause eine Villa Kunterbunt mit allem möglichen Getier geworden.

„Wer das Privileg hatte, Tiermedizin studieren zu dürfen,
hat auf Grund seines Sachverstandes eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Mitgeschöpfen –
egal, ob Nutztiere, Haustiere oder Wildtiere“


Listenplatz 3

 Carola Noack  –  Jahrgang 1969
Hauptstr. 8   35579 Wetzlar   06441-211339

1995 Approbation an der Justus Liebig Universität in Gießen
1997 Promotion in der Ophthalmologie
1997 bis heute: eigene Kleintierpraxis in Wetzlar-Steindorf
Bis 2011 Betreuung des Tierheims in Wetzlar

„Als Tierärztin in dritter Generation kenne ich die unzähligen Facetten unseres schönen Berufes. Als Mutter gebe ich die gerne an unsere nächste Generation weiter, indem ich versuche, jedem Tierchen und den Menschen in ihren kleinen oder großen Nöten zu helfen.“


Listenplatz 4

Nicki Schirm  –  Jahrgang 1958
Geisfurthmühle 1   63505 Langenselbold

1983 Approbation in Gießen
1986 eigene Praxis (v.a. Klauentiere) übernommen in Langenselbold
2003 „Hessenreporter“ (HR-Fernsehen)
2006-2009 „Menschen,Tiere und Doktoren“ 121 Sendungen (VOX)
2012 Buch „Ein Doktor und ´ne Menge Vieh“ ( Rohwolt Verlag, RoRoRo-Taschenbuch)
2013 /14/15/16/17 je 2 Stunden „Hallo Hessen“ (HR-Fernsehen)
Mitgliedschaft bei BpT,TVT,ProVieh….und im im mail-Forum“Tierärzte für eine verantwortbare Landwirtschaft“

„Liest sich nicht viel- ist aber anstrengend“

„Ich bin gegen Massentierhaltung“

Vor 40 Jahren (Anfang Studium) war schon klar, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung noch viel schlimmer werden wird (immer mehr Tiere je Betrieb, aber nicht mehr Betreuer, nicht mehr „Ertrag“). Ich habe vor 31 Jahren meine Praxis übernommen und trotz ganz vieler Warnungen meinen Schwerpunkt auf Klauentiere gelegt. „Kleine“ Schweinehalter +“kleine“ Rinderhalter, wenig Schafe und Ziegen…eben Familienbetriebe. Dort habe ich anständigen Umgang mit Tieren gelernt (ja, von Bauern)…und ich durfte miterleben, wie genau diese „guten“ Bauern wirtschaftliche Nachteile erfuhren, die sie letztlich zwangen, die Tierhaltung aufzugeben. Seltsamerweise überlebten die nicht so rücksichtsvollen Bauern, weil sie schneller größer wurden und viel mehr Subventionen erhielten. Meine guten Bauern hätten überlebt, wenn es gar keine EU-Zahlungen gegeben hätte, weil sie eine Wirtschaftsform beherrschten, die Tiere, Menschen und Umwelt schonte. So aber musste ich mit fast allen Höfen das traurige Ende der Tierhaltung erleben und was das für Familien bedeutet, die in 4.oder 5.Generation als Viehhalter existierten. Heute sind fast nur noch rücksichtslose Landwirte übrig, die in Arbeit ersaufen oder diejenigen, die Bauland verkauft haben und – trotzdem – weiter Tiere halten wollten (z.B. aus Tradition, Familiengeschichte). Heute lebe ich vor Allem von Hobbyhaltern, deren Tiere noch was kosten dürfen… andere glauben, sie könnten sich nicht leisten, einen Tierarzt zu haben, der zwar gut heilen kann, aber der die Medikamente nicht zu 1/10tel des offiziellen EKs einkaufen kann… also in der Medi-Abgabe nicht mal mehr einen Kostenvoranschlag machen braucht : der Dealer ist immer billiger ;-( Zum Glück gibt es im Osten des Rhein-Main-Gebietes noch genügend Tierhalter, die total froh sind, einen Vet zu haben, der das Lieblingstier der Kinder auch im hohen Alter noch heilen kann oder deren Tiere einfach sehr wertvoll sind (Zuchtrinder, Lamas,Alpakas,Kamele, Rentiere und edle Schafe und Ziegen. 

Ein Sendehinweis   http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?jmpage=1&rubrik=72544&mediakey=fs/hallohessen/2017_05/170502175813_hahe_122393&type=v&jm=1&key=standard_document_64270002

 


Listenplatz 5

Heidi Bernauer-Münz  –  Jahrgang 1958
Blankenfeld 29   35578 Wetzlar   06441 – 74245

1987 Eröffnung Kleintierpraxis, verheiratet, 2 Kinder
seit 1992 tätig auf dem Gebiet der Tierverhaltenstherapie
1994 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Tierverhaltenstherapie e.V.
bis September 2002 Vorstandsvorsitzende
seit 1998 Zusatzbezeichnung „Tierverhaltenstherapie“
August 2000 – Januar 2005 in Hessen als Sachverständige zur Erstellung von Gutachten zur Beurteilung der Gefährlichkeit von Hunden tätig. Als Vorsitzende der Gesellschaft für Tierverhaltenstherapie (heute GTVMT) 2000-2002 bundesweit beratend für Hundehalter im Zusammenhang mit den Hundeverordnungen tätig. Beratend für die Hessische Landestierärztekammer und die Bundestierärztekammer im Zusammenhang mit den Hundeverordnungen.
Sachverständige bei Gerichtsverfahren und polizeilichen Ermittlungen.
Seit 2005 Leiterin der Arbeitsgruppe 2 Kleintiere der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT)
Seit 2011 Mitglied des hessischen Tierschutzbeirates
2009-2016Kreistagsmitglied des Lahn-Dill-Kreises für Bündnis 90/DIE GRÜNEN
2011- 2016 Stadtverordnete der Stadt Wetzlar für Bündnis 90/DIE GRÜNEN
seit Juni 2016 ehrenamtliche Stadträtin
Sprecherin der Landesarbeitsgruppe Tierschutz Bündnis90/DIE GRÜNEN

Mein Engagement für Tiere ist nicht nur fachlicher, sondern auch politischer Natur, bundesweit und vor Ort. Den Entwurf für ein neues grünes Tierschutzgesetz, 2010 erarbeitet durch Fachleute und initiiert durch Bündnis 90/DIE GRÜNEN, habe ich mit großer Begeisterung mitgestaltet.
Was ich gelernt habe: ohne Verantwortung kann man nur ideelle Klimmzüge machen, aber nichts verändern.


Listenplatz 6

Yves Knigge  –  Jahrgang 1952
Lahnstr. 13   35796 Weinbach

1991 Approbation an der J.L.U.-Gießen
seit 1997 eigene Tierarztpraxis

„Arbeiten bis zum Umfallen – ist das richtig?“


Listenplatz 7

Heike Dyroff  –  Jahrgang 1967
Talstr. 19   35457 Lollar

1989 – 2002004 MTLA Uniklinik Intensivlabor
1992 Mitbegründung der „Homöopathiegruppe für Tiermediziner“
1999 Italien Lego pro Animale
2006 Approbation JLU-Gießen
seit 2007 eigene Praxis in Lollar mit besonderem Spaß an Bioresonanz nach Erfolgen bei sich selbst

„Für mich beginnt der Tierschutz schon im KLeinKlein der täglichen Arbeit, bei dem ich erst einmal das Tier anschaue“

 


Listenplatz 8

Elisabeth Bachthaler  –  Jahrgang 1958
Fichtenstr. 1   61440 Oberursel

1982 Approbation an der LMU München
1984 Promotion am dortigen Tropeninstitut

Seit 1984 Mitarbeit und Praxisvertretung in Großtier- und Gemischtpraxen in Bayern, Hessen und dem Saarland,           seit ca. 10 Jahren ausschließlich in Kleintierpraxen im Taunus.
Seit 1994 ehrenamtliche Rezensentin bei St.Michaelsbund/ Borromäusverein f. Sachbücher und Literatur unterschiedlicher Provenienz.

„Meine Hobbys Bücher, Reisen, Garten und diverse eigene Vierbeiner füllen mein Leben aus.
Dazu sehe ich es als meine Aufgabe,
Erkenntnisse über Fehlentwicklungen nicht widerspruchslos zu akzeptieren.“


Listenplatz 9

Anita Idel

Unterer Sommerberg 12   36325 Feldatal

Projektmanagerin, Mediatorin und Beraterin für die Ökologisierung der Land(wirt)schaft unter besonderer Berücksichtigung der Förderung von Praxis und Forschung zu Tiergesundheit und Tierwohl in der Tierzucht und -haltung.

Mediatorin in den Spannungsfeldern Landwirtschaft und Tierschutz sowie Landwirtschaft und Naturschutz.

Lehrbeauftragte an den Universitäten Kassel (1986-2015): „Tiergesundheitliche, öko-logische u. sozioökonomische Folgen der Agro-Gentechnik“; Lüneburg (2011-2016), Münster (seit 2012): „Tierhaltung, biologische Vielfalt und Bodenfrucht-barkeit – im Kontext Welternährung, Klimaschutz und Ressourcennutzung“.

Lead-Autorin im UN-Weltagrarbericht (IAASTD) (2005 bis 2008).

Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin AGKT (1982), des Gen-ethischen Netzwerks GeN (1986); der Gesellschaft für Ökologische Tierhaltung GÖT (1991), des Conseil Mondial des Elveurs (CME 1997), des Forums für verantwortbare Landwirtschaft (2012).

Mitglied der Liga für Hirtenvölker und nachhaltige Viehwirtschaft, des Forschungsinstituts für ökologische Tierzucht und Landnutzung (FIT), der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW).

Salus-Medienpreis 2013 für das Buch „Die Kuh ist kein Klima-Killer!  http://www.metropolis-verlag.de/Die-Kuh-ist-kein-Klimakiller/1209/book.do

Meine besonderen Interessen gelten der Kultur(Geschichte) des Mensch-Tier-Verhältnisses und der Bedeutung nachhaltiger Nutzung von Tieren unter der Devise „Denken und Handeln in fruchtbaren Landschaften“.


Listenplatz 10

Monika Albinsky-Knigge  –  Jahrgang 1962
Lahnstr. 13a   35796 Weinbach

1989 Approbation an der J.L.U.-Gießen
seitdem für verschiedene Pharmaunternehmen unterwegs.
Natürlich unterstütze ich seit 1997 meinen Mann in der Praxis

„Ich wäre gerne als Amtstierärztin tätig – aber wahrscheinlich würde ich es nicht überleben.“


Listenplatz 11

lse Köhler-Rollefson
Pragelatostr. 20   64372 Ober-Ramstadt Wembach

 

Archäozoologin und Beraterin für nachhaltige Nutztierhaltung in der Entwicklungszusammenarbeit.

Großttierpraxis, Archäozoologin auf Ausgrabungen im Nahen Osten und im Anschluss 8 Jahre lang als Adjunct professor im Anthropologie Institut der San Diego State University in Kalifornien. Nach Forschungsaufenthalten bei Nomaden in Jordanien, Sudan und Indien gründete ich 1992 die Liga für Hirtenvölker und nachhaltige Viehwirtschaft e.V., eine gemeinnützige Organisation, die sich auf internationaler Ebene für eine sozialgerechte und ökologisch nachhaltige Nutztierhaltung einsetzt. 1999 habilitierte ich in Geschichte der Tiermedizin an der Veterinärfakultät der LMU in München. Seitdem bin ich als Beraterin für internationale Organisationen tätig, u.a. der Welternährungsbehörde, Weltbank, Misereor und viele andere. Meine zweite Heimat ist Indien, wo ich seit mehr als 25 Jahren über die lokalen Nutztierkulturen forsche und Unterstützungsprojekte für die Raika Kamelhirten durchführe.
Veröffentlichung von über 100 wissenschaftliche Publikationen und verschiedenen Büchern. Es gab dafür vielfache Auszeichnungen, u.a. einen Rolex Associate Award for Enterprise, durch den Maharaja von Jodhpur und im März 2017 durch den Präsidenten Indiens.
„ich möchte eine Lanze für die guten Landwirte brechen“

 

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